Jüchener BUNDspechte auf der internationalen Biodiversitäts-Konferenz
Während knapp 6000 Delegierte aus 191 Ländern derzeit in Bonn über Maßnahmen gegen das Artensterben verhandeln, präsentierten sich mittendrin die BUNDspechte aus Jüchen. Die dreizehn BUNDjugend-Aktiven waren die einzigen Kinder auf der Konferenz, die dort am Dienstag ihre Wünsche und Forderungen persönlich übermitteln konnten. Die Botschaft der Jüchener: „Handelt, bevor die Natur verschwindet!“
Den passenden Rahmen für die Übergabe bildete die Ausstellung von 80 Kisten, in denen Kinder aus ganz Europa und China auf Einladung der BUNDjugend ihre Interpretation von „Vielfalt“ kreativ eingefangen hatten. Nicola Moczek, Bundesgeschäftsführerin der BUNDjugend, eröffnete diese mit den BUNDspechten am Tagungsort: „Die Arbeiten der Kinder zeigen, das Vielfalt für sie weit mehr als Artenschutz ist. Sie kämpfen nicht nur für die biologische, sondern auch für kulturelle und soziale Vielfalt.“ Dies beweisen die vielen Einsendungen auch zu Spielen, Poesie, Musik und Essen.
Die BUNDspechte überreichten Astrid Klug, Staatssekretärin im Umweltministerium, eine Collage. Zu sehen sind zwei verliebte Wildkatzen, die zunächst nicht zueinander kommen können: Sie werden von einem riesigen Autobahnkreuz getrennt. Zum Glück überspannt eine breite, grüne Brücke die Straßen. Die Forderung der BUNDjugend-Aktiven: „Tiere brauchen geschützte Biotope und grüne Korridore!“
Nicht nur in Deutschland sind Tiere und Pflanzen massiv bedroht, das wurde den Jüchenern angesichts der vielen internationalen Gäste der Konferenz schnell klar. Sicherlich am meisten beeindruckten die Vertreter aus Amazonien, die mit ihrem bunten Federschmuck gegen die Abholzung des Regenwaldes protestierten.
Die an die Staatssekretätin übergebenen Botschaften, Wünsche und Forderungen der Kinder für die Konferenz gibt es hier zum Herunterladen.









