Aktionstheater "Strahlende Zukunft"
2 km östlich von Ahaus im Münsterland befindet sich eine ca. 200 m lange offene Halle für Hunderte von Castor-Behältern. Das sogenannte „Zwischenlager“ ist für maximal 3.960 Tonnen Kernbrennstoff genehmigt und somit größer als die Halle in Gorleben.
Statt aus der Kernenergie-Nutzung auszusteigen, hat die neue Bundesregierung nun beschlossen, weiter Atommüll zu produzieren. Wo dieser dauerhaft gelagert werden soll, vermag niemand zu sagen. Dessen ungeachtet werden die radioaktiven Abfälle erst mal "zwischengelagert", zum Beispiel im Zwischenlager Ahaus, das bald zu einem der größten in ganz Deutschland erweitert werden soll. Mehr als 300 Behälter mit radioaktiven Abfällen sollen schon ab diesem Jahr nach Ahaus transportiert und somit vielfach mitten durch's Ruhrgebiet rollen.
Schon vor der Genehmigung gibt es fragwürdige Mauscheleien von Amtsträgern mit Privatinteressen. Betroffene BürgerInnen werden weder beteiligt noch aufgeklärt. Im Münsterland, in NRW und bundesweit mehren sich Proteste und die Forderung nach einem sofortigen Atomausstieg. Erste Transporte nach Ahaus sind - je nach Wahlergebnis - bereits kurz nach der Landtagswahl am 9. Mai zu vermuten.
Egal, was passiert - wir sind drei Wochen nach der Wahl vor Ort und werden uns ein Wochenende lang intensiv mit den aktuellen Geschehnissen in Ahaus <auseinander setzen. Wir nähern uns dem Thema mit inhaltlichem Input und Methoden des Politischen Aktionstheaters – Theater für die Straße, das keine Theatererfahrung voraussetzt. Mit viel Spaß werden wir gemeinsam eine Performance entwickeln, mit der wir uns in Ahaus Aufmerksamkeit verschaffen und uns kritisch mit der Atompolitik auseinander setzen.
hier kannst du dich anmelden >>
| Altersgruppe | Jugendliche 15 - 26 Jahre |
| Beginn der Veranstaltung | 28.05.10 |
| Ende der Veranstaltung | 30.05.10 |
| Ort: | Ahaus |
| Unterkunft: | Dorothee-Sölle-Haus |
| Beitrag für Mitglieder: | 15 Euro |
| Beitrag für Nicht-Mitglieder: | 20 Euro |
| Freie Plätze: | genügend |








