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Spielzeug Auto?

Spielzeug Auto? Für ein Umdenken in der Verkehrspolitik

Erinnert ihr euch noch, wann ihr zuletzt ein Spielzeugauto in der Hand hattet? Bei uns ist das schon eine Weile her. Beschäftigt man sich aber mit der aktuellen Verkehrspolitik, so wird klar: Hier wird ganz offensichtlich noch mit Autos gespielt.

Während der Ausbau und Neubau von Straßen Priorität genießt, bleiben alle, die sich klimafreundlich fortbewegen möchten, auf der Strecke. Mit dem neuen Bundesverkehrswegeplan 2030 soll diese verkehrspolitische Ausrichtung nun für die nächsten 15 Jahre festgelegt werden – Klima- und Umweltschutz spielen keine Rolle.

Hinter den altbackenen Verkehrskonzepten steht Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt. Statt eine Vision für die Zukunft der Mobilität zu entwickeln, spielt er lieber mit Autos.

Dein Spielzeugauto für Alexander Dobrindt

Mach mit und schicke dein altes Spielzeugauto oder eine Aktionspostkarte mit einer klaren Botschaft an Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt: Ich spiele nicht mehr mit Autos. Wenn Sie Autos so toll finden, nehmen Sie lieber meins. Es braucht keine neuen Straßen, verursacht keine Treibhausgase und war noch nie in einen Dieselskandal verwickelt.

Gemeinsam machen wir dem Bundesverkehrsminister deutlich, was wir von seiner rückwärtsgewandten Politik halten. Erhöhe jetzt mit uns den Druck, damit unsere Zukunft nicht verbaut wird!

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Seid mit eurer Aktion dabei

Als Gruppe könnt ihr die Kampagne mit vielfältigen Aktionen unterstützen und bundesweit bekannt machen. Wenn ihr eine eigene Aktion plant, meldet euch bei Franziska in der Bundesgeschäftsstelle. Wir beraten euch zu euren Ideen, unterstützen bei der Pressearbeit und versorgen euch mit Aktionsmaterialen. Ideen und Infos rund um Aktionen findet ihr im Aktionsleitfaden. Nützliche Hinweise zur Pressearbeit haben wir in einem Presseleitfaden zusammengefasst und passgenaue Aktionspakete mit T-Shirts, BUNDjugend-Fahnen und Aktionspostkarten könnt ihr hier bestellen.

Hintergrund

Mit dem Bundesverkehrswegeplan 2030 (BVWP) wird jetzt festgelegt, in welche Verkehrsprojekte die Steuergelder in den nächsten 15 Jahren fließen. Bis Anfang 2017 müssen sich die Bundestagsabgeordneten entscheiden, ob sie den veralteten Mobilitätskonzepten zustimmen oder zukunftsfähige Alternativen auf den Weg bringen wollen.

Für uns ist klar: Der Plan, der zur Abstimmung steht, ist nicht in unserem Interesse. Wir brauchen keine neuen Straßen für immer mehr Autos, sondern neue Konzepte! Statt den motorisierten Individualverkehr zu fördern, müssten Umweltziele im Verkehr – Minderung der Treibhausgase, der Schadstoffe, des Lärms sowie Schutz von Natur und Landschaft – oberste Priorität haben.

Ausführliche Infos des BUND zum Bundesverkehrswegeplan 2013 kannst du hier nachlesen.