BUNDjugend Nordrhein-Westfalen  

Bericht vom Mini-MaStaMo “Find your Voice”

Singen, musizieren und die eigene Stimme entdecken – darum ging es im Mini-MaStaMo “Find your Voice – Kreativer Protest”. Nicht nur in Alltagsituationen in der Schule oder bei der Arbeit dient uns unsere Stimme um uns verständlich zu machen – auch bei Demonstration können wir unsere Stimme erheben, um von der Welt zu singen, die wir uns wünschen und klar zu machen, was wir nicht mehr wollen.

Beim Mini-MaStaMo “Find your Voice” haben wir uns mit rund zehn Personen Samstag und Sonntag unseren Stimmen gewidmet, gesungen, Demosongs geübt, sind kreativ geworden, haben gemalt, gelacht, getanzt und improvisiert. Sonntag sind wir dann mit Gitarre, BUNDjugend Fahne und Plakaten durch die Essener Innenstadt gezogen und haben mit Gesang auf die Missstände dieser Welt aufmerksam gemacht und für den Frieden gesungen.

Während die meisten Leute uns skeptisch begegnet sind, hatten wir auch einige schöne Begegnungen mit Menschen, die sich dafür interessiert haben, wofür wir singen. Die haben wir sofort auf’s MaStaMo-Camp 2019 eingeladen 🙂

Beim nächsten Mal möchte ich gerne ein Format finden, bei dem wir leichter mit Menschen in Kontakt kommen können, bei dem die anfängliche Skepsis überwunden werden kann. Vielleicht bleiben wir bei Find your Voice 2.0 länger an einem Ort und laden die interessierten Menschen zum Mitsingen und zu Gesprächen ein.

Ich bin froh und dankbar für die Erfahrung und habe große Lust unsere Städte musikalischer zu machen! Du auch?

Christoph (Workshopleitung “Find your Voice”, Freier Sänger)

 

Stimmen von Teilnehmer*innen:

“Ich glaube, dass wenn ich mich traue mit meiner Stimme lauter zu sein, zu Singen und ich sicherer werde, ich auch mehr Selbstbewusstsein habe auch so lauter zu sein und meine Stimme auch politisch oder zum Beispiel auf Demos für etwas zu erheben. Das fängt an sich stärker zu entwickeln und ich habe Lust daran weiterzuarbeiten!”
Hannah M.

“Ich bin ausgesprochen inspiriert aus dem Wochenende gekommen, bzw. habe eine unglaubliche Lust daraus mitgenommen, den Gesang als gemeinschaftsbildendes Element zu erforschen, auch im Rahmen des Protests.”
Marian S.