BUNDjugend Nordrhein-Westfalen  
Projekt

MaStaMo

Machen statt Motzen - Gemeinschaftlich und selbstorganisiert Freiräume ermöglichen und gestalten

Fragen? Ideen? Lust mitzumachen?
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MaStaMo-Online 2020

Auf dieser Seite findest du die wichtigsten Infos zum Online-Camp. Du bekommst einen Einblick was dich auf dem MaStaMo erwartet und kannst dir einen Eindruck vom Campleben verschaffen.

Das MaStaMo ist ein Ort für Verbundenheit, inspirierenden und konstruktiven Austausch, Frieden, Freude (und vegane Eierkuchen), achtsamen Umgang mit uns und der Welt, Lust am Lernen, Lebendigkeit, Begeisterung und Verantwortung, um eine zukunftsfähige Gesellschaft zu erproben!
Deswegen ist das MaStaMo insbesondere kein Ort für Gewalt oder menschenverachtende Äußerungen und Gesinnungen.

Infos zum Online-Camp 2020

Termin:26. – 28. Juni 2020
Ort:Online (die Zugangsinformationen findest du im “Roten Faden”)
Kosten:Beitrag auf Spendenbasis

Mehr Machen statt Motzen – “MaStaMo!”

Unsere Welt braucht Veränderung. Sichtbare und noch unsichtbare Krisen warten darauf mit Kreativität und Solidarität durchschritten zu werden und bei jedem Schritt die Welt vielleicht ein Stückchen besser zu machen. Und wenn du wie wir das Gefühl hast, dass wir dazu ins Machen kommen sollten, dann bist du herzlichen zum diesjährigen MaStaMo Skill Sharing Camp eingeladen! Hier wollen wir uns gegenseitig Wissen, Fähigkeiten und Verhaltensweisen beibringen und anwenden, von denen wir glauben, dass sie die Welt ein bisschen besser machen.

Aufgrund der aktuellen Beschränkungen kann das MaStaMo leider nicht als reales Camp stattfinden. Wir sind ordentlich kreativ geworden, damit das MaStaMo-Online nicht einfach eine weitere Onlinekonferenz wird, sondern uns einen Raum bietet, in dem wir uns kennenlernen, austauschen, voneinander lernen und ihn nicht zuletzt aktiv mitgestalten können.

Ablaufplan für das gesamte Camp

Freitag, 26. Juni ab 17:00 bis 20:00Plenum und danach gemeinsames Ankommen und Lagerfeuergespräche mit Open End
Samstag, 27. Juni ab 9:00 bis 19:00Workshops, Skill-Sharing und danach Open Stage und Party mit Open End
Sonntag, 28. Juni ab 9:00 bis 15:00Workshops, Skill-Sharing und Abschlussplenum

Workshopplan für Samstag

Workshopplan für Sonntag

Wie sieht das ganze konkret aus?

Wir werden uns online in einer künstlerisch gestalteten Campwelt bewegen, handgezeichnet und mit allem was das MaStaMo der letzten Jahre ausgemacht hat: Zirkuszelt, Zeltwiese, Feuerstellen und Camp Café. Hinter den grafischen Elementen befinden sich Online Meeting Räume, die ihr per Klick einfach betreten und euch so über das Camp bewegen könnt, um Leute zu treffen, in Workshops zu lernen, gemeinsamen zu essen oder einfach am Lagerfeuer zu sitzen. Wie bei jedem MaStaMo beginnt euer Ankommen am Infopunkt, wo ihr willkommen geheißen werdet und der gemeinsam ausgestaltete Workshop-Plan ausliegt.

Trotzdem können manche Onlinekonferenzen anstrengend sein und sie rauben vielleicht mehr Energie, als das sie motivieren zu handeln. Daher wollen wir so häufig wie möglich Brücken schlagen zwischen virtuellen und Präsenzangeboten. Je nach Entwicklung der Corona-Lage werden wir im Laufe des Jahres Veranstaltungen offline anbieten, sie aber wo möglich mit dem Online Angebot verzahnen, damit man auch teilnehmen kann, ohne vor Ort zu sein.

Vor dem Camp

In Vorbereitung auf das Online-Camp hat das MaStaMo-Netzwerk Workshops angeboten, die ein tolles Camp für alle ermöglichen sollen.

  • Wie kann ich Online-Workshops gestalten, sodass sie inspirierend sind und die Teilnehmenden aktiv einbinden?
  • Wie kann ich dafür sorgen, dass sich Teilnehmende auch in Online-Räumen wohlfühlen?
  • Welche Möglichkeiten gibt es online und offline Formate zu mischen?
  • Was sind die technischen Grundlagen, die ich brauche, um einen Workshop über eine Videokonferenz wie z.B. Zoom oder Big Blue Button anbieten zu können?

Diesen und weiteren Fragen wollen wir beim Workshop “How to webinar” nachgehen. Der Workshop wird einige mögliche Antworten auf die Fragen vorstellen aber auch Raum bieten, um gemeinsam kreativ zu werden und
neue Workshop-Konzepte zu entwickeln. Wir freuen uns, wenn du dabei bist!

Du hast die Veranstaltung “How to Webinar” verpasst und möchtest gerne wissen, wie Big Blue Button funktioniert? In dieser Datei findest eine Aufzeichnung des Online-Workshops und weitere nützliche Infos:

Zugesagte Workshops und Aktionen auf dem Camp

Samstag – 27.06.20

Was kann ich als Individuum tun, um aktiv an einer gelingenden Energiewende mit zu wirken. Rolf Weber wird interviewt zu einer von ihm mitbegründeten Bürgerenergiegenossenschaft. Anschließend wird es Raum für Fragen und Austausch geben.

In Zeiten, in denen Überwachung fast all gegenwärtig ist und das Verhalten von Menschen über technologische Mittel gesteuert wird, wird es immer wichtiger, dass wir lernen uns dagegen zu verteidigen um Überwachungsstaat und Konzernen von der Schippe zu springen.
In dem Workshop wird es um digitale Selbstverteidigung gehen. Wir wollen uns also gemeinsam ansehen wie wir Daten, einfach, mit VeraCrypt verschlüsseln können und worauf wir beim surfen achten können, um nicht unsere Identität preis zu geben. Genauso werden wir uns E-Mail-Verschlüsselung mit PGP ansehen und auch über die Gefahren von Smartphones reden.
Der Vortrag wird Praxis orientiert, wir werden nicht über technische Details reden, sondern die Menschen, die am Workshop teilnehmen mit ihren Wünschen und Bedürfnissen in den Fokus stellen.
Bei Fragen oder ähnlichem schreibt uns gerne auch vorher schon via klara-kollektiv@riseup.net

Ich bin FlussStein, ein begeistertet Körper- beweger, -erfahrer und Liebhaber von authentischem sein und beziehen. 
Ich habe diese Frage und meine aktuelle Antwort „Was füllt die Form? Bewegung“. 
Und das möchte ich mit dir genauer erforschen. In den 60 Minuten die wir haben werde ich 20 Minuten über meine Erfahrung (Sporttreiber: Turnen, Volleyball, Skaten, Fitness, Selbstverteidigung; Beweger: Yogalehrer, Contactimprovisations Enthusiast, Contemporary Dance, Ido Portal Fan) erzählen, dich zum Bewegen motivieren (dreh oder roll dich mit einem „Yeahhh“ – jetzt!) und die Beziehung zu meinem Täglichen sein zu meinem Körper und Mitmenschen und der Natur (alles was mich umgeben kann). Mit dem Fokus: wie kann ich mein Wunder von Körper bewusster bewegen, wahrnehmen und lieb haben. Und wie und was formt meinen Körper. Von da möchte ich die Brücke öffnen zu meinem Umfeld – wie formen meine Freunde, Familie, Kollegen mich – und wie wirkt sich mein sein auf sie aus?Struktur:
10min – ankommen in meinem körper
20min – Verbaler Input (mit Bewegungseinladungen)
30min – Bewegte diskussion
Ich freue mich, dich zu erleben und in Bewegung zu bringen!

Packt eure Stifte aus und legt allen Perfektionismus zur Seite: Wir malen und zeichnen. Von Notizen für Uni/Schule/Job bis zu Flipcharts entwerfen probieren wir uns mit einfachen Formen und Farben aus. Wir tasten uns an Techniken wie Handlettering, Sketchnoting etc. heran, um möglichst simpel darzustellen, was wir inhaltlich ausdrücken wollen. Denn, das Auge genießt, wenn nicht nur schwarz auf weiß geschrieben wird.

Bitte bring nach Möglichkeit zum Workshop mit:

  • außreichend Papier
  • einen bunten Stift
  • einen Fineliner (zur Not auch ein Bleistift oder ein Kuli)
  • einen Marker

Kaum etwas nimmt so viel Raum ein in unserem Leben wie
zwischenmenschliche Beziehungen, gerade wenn sie mit sexueller Anziehung
 und Verliebtheits-Gefühlen verbunden sind.
In dem Webinar werden wir
 dieses Phänomen anschauen und uns mit darauf bezugnehmenden,
künstlerische Ausdrucksformen und Sinnbilder wie von Abramovic und Frida
 Karlo beschäftigen. Wir wollen gemeinsam mit euch eurem Standpunkt
kreativen Ausdruck verleihen und schauen wie durch soziologischen,
historischen und künstlerischen Input zu dem Thema (Liebes-)Beziehungen
sich euer Bild verändert, wie Verbindungen, Zusammenhänge und Kontexte
erkennbar werden. Dafür werden wir mit Collagen arbeiten. Wir wollen
Begriffe wie toxische Beziehung und Beziehungsanarchie klären, damit wir
 benennen und reflektieren können was uns beschäftigt, was wir fühlen. Ihr braucht für den Workshop ein großes Blatt Papier, Kleber, Schere, alte Zeitungen/Zeitschriften. Wir würden euch gerne als Frage, die ihr in der Zeit vor dem Workshop schon mal bewegen könnt, folgende mitgeben:
„Gibt es in deinem Umfeld Beziehungen, die du als besonders „gesund“ bzw. wünschenswert wahrnimmst? Wenn ja, warum?“ Wir freuen uns auf diesen Online-Raum als Austauschplattform mit euch, als Teilen von Erfahrungen und als Anregung für weiteres Forschen,
denn wie jede Kunst, will Beziehungen führen gelernt sein 😉

Wie bringe ich Leichtigkeit in mein Handeln und Wirken? Was sind meine Ressourcen und wie kann ich sie gesund nutzen? Was bringt mich zu mir, wenn die Reize einer übervollen Welt an mir zerren? Wie kann ich nachhaltig aktiv sein? In diesem Workshop gibt Katrin eine Einführung in die Alexander-Technik, eine Körperarbeit, die Antworten auf diese Fragen ganz praktisch im Körper sucht.

Was ist eigentlich Anachismus? Und was der Unterschied zu “Anarchie”? Erst wird es eine kurze Vorstellung von anarchistischen Prinzipien geben, und dem Anarchismus an sich – eine soziale Bewegung, welche die Befreiung aller Lebewesen will in gleichzeitiger harmonischer Co-Existenz. Wir werden uns auch grundlegende Mechanismen von Herrschaft ansehen, wie sie funktionieren, zum Beispiel was der Unterschied zwischen, Herrschaft, Macht und Autorität ist. Genauso werden wir uns ansehen, nach welchen Idealen und Vorstellungen Anarchist*innen leben und handeln. Wir werden uns Beispiele ansehen, bei denen genau das bereits jetzt umgesetzt wird. Wir werden auch die unterschiedlichen Strömungen kurz betrachten.

Du hast Lust dich mal im Schreiben auszuprobieren, weißt aber nicht wie du anfangen sollst? Oder schreibst du schon regelmäßig und hast Lust auf Anregungen und Austausch? Dann mach doch beim Schreibworkshop mit und verfasse deinen eigenen Text.

Sonntag – 28.06.20

Wir sprechen mit Tobi Rosswog, der selbst (fast) geldfrei lebt, rund ums Thema Arbeit. Spoiler: Tobi ist kein Verfechter unserer normalen Lohnarbeit und der 40-Stunden-Woche. Wie er selbst das Thema Arbeit für sich neu definiert hat, wie wir alle selbstbestimmter über unsere Zeit verfügen könnten und was das alles mit sozial- ökologischer Transformation und der imperialen Lebensweise zu tun hat, erzählt er uns am Sonntag morgen.Als Aktivist, freier Dozent, Autor und Initiator ist Tobi Rosswog für die sozial-ökologische Transformation unterwegs. Mit all seiner Zeit und Energie setzt er sich für den Wandel ein – hin zu einer Gesellschaft jenseits von Arbeit, Eigentum und Geld. Seit zehn Jahren ist er in diesem Sinne aktiv und lädt in rund 100 Vorträgen im Jahr zum Perspektivwechsel ein. Unter anderem initiierte er die Bewegung living utopia, das BildungsKollektiv imago und das Leine Kollektiv mit, um diese Ideen praktisch erfahrbar zu machen. U.a. schrieb er das Buch „AFTER WORK“ (2018) sowie als Teil des I.L.A. Kollektivs “Das Gute Leben für Alle” (2019). 

In diesem Workshop tauschen wir uns über Menstruation und Zyklus, nachhaltige Menstruationsprodukte und hormonfreie Verhütung aus. Die Themen sind Angebote und der Workshop wird nach den Wünschen der Teilnehmenden gestaltet. Eventuell wird auch nicht die gesamte Zeit gebraucht.

Commons ist seit einigen Jahren der zentrale Begriff, wenn es darum geht, wie sich Menschen jenseits von Markt und Staat organisieren können – womöglich gar in einer Commons-Gesellschaft? Dabei beschreibt er eigentlich Selbstverständliches: Ressourcen nicht wegzuschmeißen, statt sie Bedürftigen zu geben, und sich gemeinsam und gleichberechtigt um das zu kümmern, was ansteht. Wie in einer Bewegung wie Fridays for Future ja auch kein Chef zur Demo ruft und kein Lohn lockt… Sondern Überzeugung. Wie können wir eine Gesellschaft gestalten, die auf Commons beruht?

Wir versuchen einen groben Überblick über das Thema Nachhaltiges Bauen und Wohnen zu geben mit einem besonderen Fokus auf Tiny Houses. Dabei schauen wir uns das Thema aus vielen verschiedenen Blickwinkeln an, gehen in die Soziologie, die Baugeschichte, aber auch ins Baurecht und in die Ingenieurwissenschaften.

Ohne festen Termin

Plastik umgibt uns jeden Tag. Es steckt in Verpackungen, in unserer Kleidung, unserer Unterhaltungselektronik, unserem Essen usw. Ein Leben ohne Plastik ist kaum vorstellbar. Doch wissen wir überhaupt genug darüber? Fühlst du dich manchmal auch ohnmächtig und weißt nicht, wo du anfangen sollst, etwas zu verändern?
Wir wollen uns über das Thema austauschen und haben ein außergewöhnliches Quiz vorbereitet, bei dem wir schauen können, was wir alles über Plastik (nicht) wissen. Anschließend soll es die Möglichkeit geben, sich auszutauschen, Erfahrungen zu teilen und sich gemeinsam zu bestärken.

Der Workshop wird angeboten von Mitwirkenden aus dem Projekt “Werde Plastik-Aktivist*in” der BUNDjugend NRW.

Ich möchte einen Yoga-Workshop zu geben, in dem ich Anfänger*innen den Sonnengruß beibringe, damit sie auch nach dem MaStaMo zu Hause alleine üben können.

Workshopbörse

Das Online-Camp ist eine Plattform zum Austausch von Wissen und Fähigkeiten. Deswegen wollen wir hier eine kleine Workshop-Börse aufmachen. Mit den Anmeldungen erreichen uns zahlreiche Wünsche und Ideen – wenn du Lust hast einen der gewünschten Workshops auf dem Camp anzubieten, melde dich einfach bei uns und wir ergänzen den entsprechenden Workshop bei “Zugesagte Workshops”.

Workshopwünsche und Ideen

  • Tanz und oder Theater Workshop
  • Systematischer-Rassismus
  • Nachhaltigkeit
  • Krieg und Frieden
  • Gewaltfreie Kommunikation
  • Gefühle und Emotionen, respektvollen Umgang mit uns selbst und anderen üben

Awareness-Strukturen auf dem Online-Camp

Das Mastamo bietet keinen Platz für jegliche Form menschenfeindlicher Diskriminierungen. Wir möchten einen Ort schaffen, an dem sich alle Teilnehmer*innen wohl und sicher fühlen. Doch wir brauchen uns nichts vormachen: das Mastamo ist kein diskriminierungsfreier Raum. Wir alle haben Verhaltensweisen erlernt, die andere Menschen ausgrenzen und verletzen. Für Betroffene sind die Erfahrungen schmerzhaft und erzeugen häufig ein Gefühl der Ohnmacht und Hilflosigkeit, unabhängig davon, ob auslösendes Verhalten bewusst oder unbewusst stattfindet.

Deswegen ist es unser Anliegen durch das Awarenessteam Bewusstsein für diese Verhältnisse zu schaffen und das Camp für einen konstruktiven und offenen Austausch zu öffnen.

Awareness bedeutet Achtsamkeit und Bewusstsein. Das heißt für uns: achte auf dich und andere, auf deine und ihre Bedürfnisse und Grenzen.

Wir möchten dich einladen, auf dem Camp dazu beizutragen, dass wir gegebene Machtverhältnisse hinterfragen und eine Atmosphäre schaffen, in der sich alle gesehen und wertgeschätzt fühlen. Um das zu erreichen ist es hilfreich wenn wir offen dafür sind, dass diskriminierendes Verhalten angesprochen werden kann, wir nachfragen wenn wir etwas nicht verstehen, bzw. Fachwörter und Szene-Codes erklärt werden, damit alle Menschen an Gesprächen teilnehmen können. Es ist eine Einladung hinzuschauen wer in Gesprächen wie viel spricht, wer nicht und warum nicht und wir beginnen, unsere Privilegien zu reflektieren und einen sensibilisierten Umgang damit zu üben.

Anlaufstelle

Auf dem Onlinecamp gibt es einen „safe space“, der als Anlaufstelle dient, wenn du dir einen Austausch, Unterstützung oder Zuhörer*innen nach/oder in einer belastenden oder diskriminierenden Situation wünschst. Das Zelt ist außerhalb der Workshopzeiten vom Awarenessteam besetzt. Ansonsten kannst du Menschen von dem Awarenessteam auch unter folgender Emailadresse erreichen: awareness@mastamo.org

Der “Safe space” soll ein bewusst gestalteter Raum sein. Wir bitten euch darauf zu achten, dass ihr das Zelt nicht als Plauderecke mit Freund*innen nutzt.

Heartkeeper*in

In jedem Workshop ist ein*e Heartkeeper*in aus dem Awarenessteam. Sie versuchen darauf zu achten, dass es euch auch während der Workshops gut geht und sind per Chatfunktion erreichbar.

Hütender-Kreis

Darüber hinaus gibt es noch den “Hütenden-Kreis”, welcher aus drei Menschen aus dem Orgateam besteht. Diese schreiten im Notfall ein, falls es zu massiv menschenverachtendem Verhalten auf dem Camp kommt. Der hütende Kreis wurde als Struktur gegründet, damit sich Menschen, die sich im Vorfeld mit Mediation und Konfliktlösung beschäftigt haben, dem Konflikt widmen können, während das Camp weiter laufen kann. Im Verlauf des Mediationsprozesses entscheiden sie über einen möglichen Camp Ausschluss, sofern es nicht zu einer Reflexion des menschenverachtenden Verhaltens kommt.

Uns ist bewusst, dass wir durch die Struktur des Hut Kreises eine (Wissens-)hierarchie geschaffen haben. Wir möchten euch einladen mit uns diesen Prozess und unsere Strukturen weiter zu entwickeln, zu reflektieren und nächstes Jahr beim Vordenken und Mitorganisieren des MaStaMos mit dabei zu sein.