BUNDjugend Nordrhein-Westfalen  

Wir haben es satt! – Demo-Wochenende 2020

Datum: 17.01.2020 - 19.01.2020
Ort: Berlin
Zielgruppe: ab 15 Jahren
Preis: 29 EUR
Preis (ermäßigt): 24 EUR (u.a. für Mitglieder)

Wir haben es satt index

Auf die Straße – für das Klima und die Landwirtschaft!

Wie hängt die Klimakrise mit dem Insekten- und Höfesterben zusammen?

Mit gezielten Subventionen und fairer Entlohnung wären eine artgerechte Tierhaltung und mehr Klima- und Umweltschutz in der Landwirtschaft machbar, doch die Bundesregierung setzt ungebrochen auf Wachstum und Ausbeutung: Flächendeckender Pestizideinsatz tötet massenhaft Insekten. Zu viel Gülle verschmutzt unser Wasser. Für das Gensoja-Futter in deutschen Tierfabriken werden Regenwälder abgebrannt. Dumping-Exporte überschwemmen die Märkte im globalen Süden und berauben unzählige Bäuer*innen ihrer Existenz. Die Agrarindustrie heizt Klimakrise, Artensterben und soziale Konflikte gefährlich an – das müssen wir stoppen!

Zum Auftakt der Grünen Woche, wenn sich die Agrarminister*innen der Welt in Berlin treffen, bringen wir unsere Forderungen in die Schlagzeilen. Während drinnen über Landwirtschaft, Fördergelder und Mercosur geredet wird, zeigen wir draußen mit unserem Massenprotest klare Kante: Landwirtschaft und Gesellschaft müssen jetzt klimagerecht umgebaut werden!

Obwohl Hunderttausende für das Klima streiken, kommen von der Bundesregierung nur Bankrotterklärungen. Das haben wir satt!

Hintergrund

Aktuell ist die industrielle Landwirtschaft für ein Drittel der globalen Treibhausgasemissionen verantwortlich. So werden durch den weltweit steigenden Fleischkonsum und die Abwendung von regional und ökologisch hergestellten Produkten nicht nur der Klimawandel angeheizt und die Natur zerstört, sondern auch Ressourcen und Flächen in Ländern des globalen Südens ausgebeutet.

Im Jahr 2020 stehen wichtige Entscheidungen für die Landwirtschaft, das Klima und die biologische Vielfalt an: Bei der EU-Agrarreform entscheidet sich, ob mit den Milliarden-Subventionen die Agrarwende gestemmt und das Insektensterben gestoppt werden kann. Mit einem Veto gegen das Mercosur-Freihandelsabkommen kann Deutschland mithelfen, die Feuer am Amazonas einzudämmen. Und für echten Klima- und Biodiversitätsschutz müssen wir die Bundesregierung auch 2020 weiter unter Druck setzen.

Immer mehr Bäuer*innen bauen ihre Ställe um und erzeugen Lebensmittel ohne Gentechnik. Auch nutzen immer mehr Betriebe weniger Pestizide oder setzen komplett auf Bio. Das zeigt: Bäuer*innen wollen eine Veränderung, brauchen dafür aber finanzielle Unterstützung, um Maßnahmen für Artenvielfalt, Klimaschutz und Stallumbau zu finanzieren. Julia Klöckner will stattdessen die Milliarden-Subventionen weiter denen geben, die viel Land besitzen – egal, wie sie wirtschaften. Wir fordern hingegen gezielte Subventionen und faire Entlohnung: So sind artgerechte Tierhaltung und mehr Klima- und Umweltschutz machbar!

Jetzt anmelden!

Sei dabei, wenn wir für unsere Forderungen mit vielen Tausenden im politischen Berlin demonstrieren!

Rund um die „Wir haben es satt!“- Demo bieten wir euch vom 17. bis 19. Januar eine gemeinschaftliche Unterkunft und Verpflegung in Berlin an – inklusive einem Rahmenprogramm mit Möglichkeiten zum Kennenlernen, Austauschen und Diskutieren.

Melde dich jetzt für die gemeinsame Busfahrt und die gemeinschaftliche Unterkunft an! Zustieg ist in Köln, Bielefeld, Dortmund und Hannover möglich.

Anmeldung "Wir haben es satt" - Demo

  • Trag bitte deine Handynummer hier ein, damit wir dich im Notfall oder bei veränderten Abfahrtszeiten erreichen können.
  • Hier kannst du dich gleich auch für eine Mitgliedschaft beim BUND anmelden!
  • Über unseren Aktivenpool-Mailverteiler wirst du über Aktionen, Demos und Workshops in NRW informiert.
  • z. B. Lebensmittelunverträglichkeiten, Allergien etc.
  • Hinweis: Bei dieser Veranstaltungen werden unter Umständen Foto- und Filmaufnahmen angefertigt, die in verschiedenen Medien veröffentlicht werden. Diese Aufnahmen sind mit der bildlichen Darstellung von anwesenden Personen verbunden, wobei die Personenauswahl zufällig erfolgt. Eine Darstellung der Bilder erfolgt auf der Homepage, in Printmedien und Social-Media-Kanälen der BUNDjugend und des BUND. Mit der Anmeldung erfolgt die Einwilligung der anwesenden Person zur unentgeltlichen Veröffentlichung in vorstehender Art und Weise und zwar ohne dass es einer ausdrücklichen Erklärung der betreffenden Person bedarf. Sollte die betreffende Person im Einzelfall nicht mit der Veröffentlichung ihrer Person einverstanden sein, bitten wir um die unmittelbare Mitteilung bei der*dem verantwortlichen Fotograf*in.