BUNDjugend Nordrhein-Westfalen  

Reclaim the Seeds!

Datum: 04.09.2020 - 06.09.2020
Ort: Apfelhain Triebelsheide und Gartenarche, Wuppertal
Zielgruppe: 15 - 26 Jahre
Preis: 20 € EUR
Preis (ermäßigt): für BUND-Mitglieder 15 € EUR (u.a. für Mitglieder)

Ist die Ernährung der Weltbevölkerung nur mit Gentechnik und Hochleistungs-Hybridsorten zu meistern? Tatsächlich werden dadurch Abhängigkeiten geschaffen, um Profite zu maximieren und der Reichtum der Nutzpflanzenvielfalt verarmt zunehmend. Doch es geht auch anders: Verbraucher*innen und Erzeuger*innen holen sich z.B. durch Saatguttausch und Open-Source-Saatgut ihre Entscheidungsfreiheit zurück. Bei diesem Workshop setzen wir uns mit dem Thema Saagutsouveränität auseinander, erzeugen unsere eigenen Samen und besuchen die Gartenarche in Wuppertal, wo alte Nutzpflanzensorten erhalten werden.

Die Bergische Gartenarche setzt sich für den Erhalt und die Vermehrung alter Pflanzensorten ein. Im Schaugarten werden bergische Nutz- und Zierpflanzen vermehrt und gezeigt. Unterstützt vom Förderverein des Freilichtmuseums ist ein Gemeinschaftsobjekt entstanden, in dem um die 100 Arten aus dem Bergischen bestaunt werden können.

https://bergische-gartenarche.org

Seminarort ist der Apflehain Triebelsheide vom Verein BEWUSST LEBEN – bergischer Verein für Gesundheut und Natur e.V. Auf dem 2 ha großen, wunderschönen Wiesengelände auf der kleinen Höhe im Norden Wuppertals gibt es einen Natur-, Obst- und Kulturgarten.

http://bewusst-leben-wuppertal.de/apfelhain-triebelsheide/

Anmerkung: Übernachtet werden kann in einer Hütte in der Triebelsheide oder im Zelt auf der Wiese davor. Bitte Isomatte, Schlafsack und ggf. Zelt mitbringen. Falls kein Zelt vorhanden ist, könnt ihr uns auch gerne ansprechen.

Unsere Referentin ist Miriam Kamp. Sie schließt in Kürze ihr Studium der ökologischen Landwirtschaft in Witzenhausen ab und setzt sich u.a. für das Thema Saatgutsouveränität ein.

 

Anmeldung - kurz

    Die Fahrtkosten (Bahn/Bus, 2. Klasse in NRW) und/oder der Teilnahmebeitrag von asylsuchenden, geflüchteten und illegalisierten Menschen können nachträglich erstattet werden.